• Das Esteem®-Hörimplantat™ ist den Hörhilfen bei der
  Verbesserung der Sprachwahrnehmungsschwelle
  überlegen.
• Das Esteem®-Hörimplantat™ ist den Hörhilfen bei
  der Verbesserung der Worterkennungspunktwerte
  überlegen.
• Das Esteem®-Hörimplantat™ zeigte statistisch eine
  signifikante Verbesserung gegenüber Hörhilfen im
  Messverfahren durch den „Abbreviated Profile of Hearing
  Aid Benefit Questionnaire“ (APHAB).
• Das Esteem®-Hörimplantat™ wurde von einer Mehrheit der
  implantierten Versuchspersonen mit als den Hörhilfen
  überlegen eingestuft.
• Das Esteem®-Hörimplantat™ ist sicher und verursacht
  keine Änderung der Cochlearfunktion.

  Klinische Studie (USA) 2008/09
  WRS-Verbesserung
  APHAB
  Messung der Lebensqualität (QOL)




Klinische Studie (USA) 2008/09

Eine jüngst regulierte klinische Studie in den Vereinigten Staaten mit Patienten, die an sensorineuralem Hörverlust leiden, stellte fest, dass das Esteem®-Hörimplantat™ im Vergleich zu dem, was die Patienten mit ihren Hörhilfen erreichten, bei der Mehrzahl der Patienten statistisch gesehen eine bessere Wiederherstellung des Hörvermögens bewirkt. Die Esteem®-Technologie ist die einzige weltweit verfügbare Lösung, bei der feststeht, dass sie den Hörhilfen bei der Minderung des sensorineuralen Hörverlustes klinisch überlegen ist.


Studiendurchführung
Dr. Jack Shohet
Shohet Ear Assocs. Medical Group, Newport / CA

Dr. Eric Krauss
The Ear Centre of Greensboro, Greensboro / NC

Dr. Peter Catalano
Lahey Clinic, Boston / MA



Die durchschnittliche Verbesserung der Punktwerte bei der Sprachwahrnehmungsschwelle (SRT) mit dem Esteem® im Vergleich zu der Hörhilfe der Patienten vor dem Implantat betrug 11 dB.



Tests der Sprachwahrnehmungsschwelle bestimmen das niedrigste Niveau, auf dem eine Person zweisilbige (spondeische) Worte hören und korrekt wiederholen kann. Wenn die Person ein Wort hört, wiederholt er oder sie das Wort (oder zeigt auf Bilder), wobei die Stimme des Audiologen immer leiser wird. Das niedrigste Niveau, ausgedrückt in Dezibel, auf dem 50 % der zweisilbigen Worte korrekt erkannt werden, wird als die Sprachwahrnehmungsschwelle (SRT) erfasst. Für jedes Ohr wird eine getrennte SRT bestimmt.

Die Worterkennungspunktwerte (WRS) der Patienten mit dem Esteem® waren gleich gut oder besser als die WRS von 92 % der Patienten mit Hörhilfen (Worterkennungspunktwerte bei 50 dB Hörvermögen Eingangsbedingung).



Worterkennungstests versuchen festzustellen, wie gut eine Person Worte bei einem angenehmen Lautstärkepegel unterscheiden kann. Sie beziehen sich darauf, wie deutlich man einsilbige Worte hören kann, wenn die Sprache angenehm laut ist. Bei diesem Test bleibt die Stimme des Audiologen (oder einer Aufnahme) die ganze Zeit auf demselben Lautstärkepegel. Die getestete Einzelperson wiederholt die Worte (oder zeigt auf Bilder). Der Prozentsatz der korrekt wiederholten Worte wird für jedes Ohr erfasst. Das bedeutet, dass ein Ergebnis von 100 % angibt, dass jedes Wort korrekt wiedergegeben wurde. Ein Ergebnis von 0 % würde keinerlei Verständnis bedeuten. Tests zur Worterkennung werden üblicherweise im Stillen gemessen.

52 % der Patienten mit dem Esteem®-Hörimplantat™ wiesen im Vergleich zu ihrer Hörhilfe statistisch signifikant bessere APHAB („Abbreviated Profile of Hearing Aid Benefit“) Werte auf. Das Esteem® zeigte eine statistisch signifikante durchschnittliche Leistungsverbesserung bei allen vier Maßstäben im Vergleich zur Hörhilfe der Versuchsperson vor der Implantation.



Der APHAB ist eine 24 Positionen umfassende Bestandsaufnahme zur Selbstbewertung, in der Patienten den Umfang an Problemen schildern, die sie mit Kommunikation oder Lärm in verschiedenen Alltagssituationen haben. Die Verbesserung wird durch einen Vergleich der von den Patienten geschilderten Schwierigkeiten ohne Hörhilfe mit dem Umfang an Problemen unter Verwendung von Hörverstärkern berechnet. Der APHAB liefert Ergebnisse in vier Kategorien: „Ease of Communication“ (EC) [Leichtigkeit der Kommunikation], „Reverberation“ (RV) [Nachhall], „Background Noise“ (BN) [Hintergrundgeräusche] und „Aversiveness“ (AV) [Aversion gegenüber lauten Geräuschen].


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WRS-Verbesserung

Das Esteem®-Hörimplantat™ ist bei 52 % der Versuchspersonen viel besser in der Worterkennung als die zuvor benutzten Hörhilfen und besser oder gleich gut im Vergleich zu den Hörhilfen von 92 % der Versuchspersonen entsprechend der Thorntonund-Raffin-Modellanalyse.

rot  unter Hörgerät
gelb  gleich wie Hörgerät
grün  besser als Hörgerät
Worterkennung


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APHAB

Vergleicht man die durchschnittliche Leistung des Esteem® mit der Hörhilfe, erbringt das Esteem® signifikant bessere Leistungen als Hörhilfen in jeder der vier umgebungsbedingten Subskalen: 13,5 % EC (Leichtigkeit der Kommunikation); 10,2 % BN (Hintergrundgeräusche);
8,4 % RV (Nachhall) und 11,4 % AV (Aversion gegenüber lauten Geräuschen). Jede der APHABSkalen wies einen statistisch signifikanten Unterschied in den durchschnittlichen Leistungs-ergebnissen zwischen Esteem® und den Hörhilfen aus (alle p > 0,01).

Vergleich der Einzelleistungen: Entsprechend den Anweisungen zur manuellen Punktebewertung des APHAB ist eine signifikante Leistung eingetreten, wenn ein Unterschied von ≥ 22 % für das EC-, RV- oder
BN-Ergebnis erzielt wird. Sind alle drei Ergebnisse um ≥ 10 % besser, besteht die 96%ige Wahrscheinlichkeit, dass ein echter Vorteil vorliegt. Sind alle drei Ergebnisse um ≥ 5 % besser, besteht die 89%ige Wahrscheinlichkeit, dass ein echter Vorteil vorliegt.
APHAB-Leistungskategorien Esteem® vs
Hörhilfe
n/N (%)
Signifikante Leistung bei
Versuchspersonen mit einer
≥ 22%igen Verbesserung bei
EC, RV oder BN
25/53 (47,2 %)
96 % Wahrscheinlichkeit
einer signifikanten Leistung
bei Versuchspersonen mit
einer ≥ 10%igen Verbesserung
bei EC, RV oder BN
16/53 (30,2 %)
89 % Wahrscheinlichkeit
einer signifikanten Leistung
bei Versuchspersonen mit
einer ≥ 5%igen Verbesserung
bei EC, RV oder BN
23/53 (43,4 %)



Das Esteem® erbrachte bei über 90 % der Versuchspersonen statistisch signifikante Vorteile gegenüber der Basislinie des nicht durch Hörhilfen unterstützten Zustands. Das Esteem® war allerdings in Bezug auf das Hören statistisch überlegen, da es signifikante Vorteile erbrachte. Bei Esteem® gab es 25 Versuchspersonen (47 %), die eine signifikante Leistungsverbesserung gegenüber der Hörhilfe aufwiesen, indem eine größere als 22%ige Änderung bei EC, RV oder BN entsprechend den APHAB-Bewertungsrichtlinien erreicht wurde, und 28 Versuchspersonen (52 %), die zumindest eine 89%ige Wahrscheinlichkeit der signifikanten Verbesserung (25 > 22 % plus 3 > 5 %) aufwiesen. Der APHAB-Verbesserungsvergleich zwischen dem Esteem® und den Ausgangshörhilfen zeigt deutlich, dass das Esteem® der Hörhilfe statistisch überlegen ist, indem die durchschnittliche Leistung in sämtlichen umgebungsbedingten Kategorien signifikant verbessert wird und indem bei dieser Studie mehr als der Hälfte der Versuchspersonen (52 %) eine signifikant bessere Leistung zur Verfügung gestellt wurde.


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Messung der Lebensqualität (QOL) [Quality of Life]

Nach 4-monatiger Anwendung des Esteem®-Hörimplantats™ wurden die Patienten zu ihrer Situation mit der Hörhilfe vor der Implantation (unterstützter Zustand) befragt.

Die Patienten füllten einen Fragebogen aus und bewerteten dabei verschiedene subjektive Merkmale der von ihnen mit dem Esteem® im Vergleich zu ihrer vorherigen Hörhilfe gemachten Erfahrungen.

Die Ergebnisse aus dem Fragebogen besagen, dass eine große Mehrheit der Patienten das Esteem® etwas oder viel besser als ihre Hörhilfe einstufen.


Umfang an Aktivität sprachen davon, dass ihr Umfang an Aktivität etwas oder viel besser ist
Selbstsicherheit fühlten sich in ihrer Selbstsicherheit etwas oder viel besser
Klangreinheit bewerteten die Klangreinheit als etwas oder viel besser
natürlicher Klang von Stimmen berichteten von einem etwas oder viel besseren natürlichen Klang von Stimmen
Verständnis von Unterhaltungen berichteten von einem etwas oder viel besseren Verständnis von Unterhaltungen, wenn mehrere Personen sprechen
Sprachverständniss bei Hintergrundlärm stuften die Fähigkeit des Sprachverständnisses bei Hintergrundlärm als etwas oder viel besser ein
Sichtbarkeit für Außenstehende bewerteten den Nutzen, dass das ganze System für den
Außenstehenden nicht sichtbar ist, als etwas oder viel besser


blau ist viel besser   grün ist etwas besser   gelb ist ungefähr gleich   rot ist etwas schlechter   grau ist viel schlechter


Sämtliche Versuchspersonen, denen in dem klinischen Versuch Implantate eingesetzt wurden, waren zu dem Zeitpunkt Träger von Hörhilfen. Die durchschnittliche Dauer der Nutzung der Hörhilfe betrug mehr als 13 Jahre. Von den Versuchspersonen, denen Implantate eingesetzt wurden, verwendeten 86 % Hörhilfen in beiden Ohren.


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